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Willkommen in der Bewegung Unserer Lieben Frau der Weihe.
Diese Bewegung zielt darauf ab, die Verehrung des neuen Titels Unserer Lieben Frau von der Weihe und der Heiligen Jungfrau durch die Weihe von Einzelpersonen und Familien sowie der Gesellschaft zu verbreiten.
  • GUZA MIFSUD

    UND DIE EREIGNISSE VON GIRGENTI

    WER WAR GUZA MIFSUD?

    Guza Mifsud war die Tochter von Isidoro und Nicolina geborene Cassar. Sie ist am 27. Januar 1923 in dem Ort Siggiewi auf Malta geboren. Guza war die Kleinste von sieben Geschwistern. Auf die Frage, wer sie denn sei, antwortet Guza: "Ich bin nichts wert und die Leere ist würdiger als ich." Von der Geburt war Guza ein krankes Kind und ihre Mutter pflegte ihr zu erzählen: "Ich weiss nicht, wie du die ersten drei Monate deines Lebens überlebtest, weil du mehr von den Arzneimitteln abhingst als von der Nahrung, die ich dir zu geben pflegte." Am 12. Juli 1931 erhielt Guza ihre erste Kommunion. Leider machten sich ihre Eltern an diesem Tag Sorgen, weil ihre Nase mehrmals am Tag blutete. Dann erkrankte sich Guza an Typhus, als sie elf Jahre alt war und drei Monate lang war sie dem Tode nahe. Guza hatte eine Blinddarmoperation erlebt, als sie 22 Jahre alt war. Man sagte, Guza etwas über die Jungfrau Maria murmelte, als sie noch unter der Wirkung des Narkosemittels war. Während ihres Lebens erlitt Guza Mifsud an verschiedenen Krankheiten und als Folge blieb sie ihr ganzes Leben schwach und kränklich.

    Guza war Mitglied der religiösen Bewegung Töchter Mariä und der Katholischen Gemeinschaft. Abgesehen davon war sie auch Delegierte der Kranken und zusammen mit zwölf anderen Jungfrauen sorgte sie für die Anbetung der "Lebenden Lampe". Dank Guza Mifsud wurden über fünfhundert Familien dem unbefleckten Herzen Marias geweiht.

    Ihre Mutter bat sie, die Schule zu besuchen, aber Guza arbeitete lieber auf den Feldern und sie hatte nur anderthalb Jahre die Schule besucht. Bevor sie ins Freie ging, bekreuzigte sich die Bäuerin Guza mehrmals, weil sie das Ritual nicht wiederholen wollte, als sie den Leuten unterwegs begegnete. Auf dem Weg zu den Feldern betete Guza Rosenkranz und dazu dachte sie auch über den Kreuzweg nach.

    DER ANFANG DER ERSCHEINUNGEN

    Die Visionärin Guza Mifsud erzählte, sie erlebte beim fünfzehnten Lebensjahr die ersten Erscheinungen der Jungfrau Mariä, die sich als "Unsere Liebe Frau des Lebens" bekündigte. Höhepunkt dieser Erscheinungen wurde am Ende der vierziger Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts erreicht, als sie begann, eine Stimme zu hören, die ihr sagte: "Schütze den Namen Gottes gegen die schändliche Gotteslästerung und die Unsittlichkeit". Drei Wochen lang hörte sie diesen Ruf. Darüber berichtete sie ihren Beichtvätern Pater Georg Mercieca und den Seligen Pater Georg Preca. Dazu schrieb sie fünf Briefe an den damaligen Premierminister Paul Boffa, damit er ein Gesetz gegen Gotteslästerung erlassen konnte. Ihr Traum wurde bald Wirklichkeit, als der damalige Erzbischof Michael Gonzi während eines Kongresses des Heiligen Namen Gottes bekanntmachte, die Regierung würde ein Gesetz gegen Gotteslästerung erlassen.

    Im Juli desselben Jahres ist die Jungfrau Maria mit dem Jesukind der Bäuerin Guza Mifsud erschienen. Sie bat Guza eine Kopie der Erscheinung zu machen. Guza antwortete, dass das über ihre Begriffe sei. Aber die Muttergottes antwortete ihr: "Tue alles und sage den anderen, dass ich es dir befahl. Als, nimm dein Gebetbuch aus der Schublade heraus. Darin befindet sich ein heiliges Bild von mir mit dem Jesukind in meinen Armen. Lass im Bild stehen, was du in mir siehst. Nimm weg, was du nicht siehst und setz zu, was fehlt." Am nächsten Tag, nachdem ihre Mutter in die Kirche gegangen war, nahm Guza das heilige Bild in der Hand und mit roter Kreide zeichnete sie das Kleid Mariä. Dann zeichnete sie den Schleier blau mit einem Kugelschreiber. Dazu wurden das Kreuz und die Krone auch blau gezeichnet. Dann liess Guza das modifizierte heilige Bild fotografieren und vergrössern. Während einer späteren Erscheinung liess sich Guza bei der Muttergottes entschuldigen, weil sie das heilige Bild veränderte, aber die Heilige Maria antwortete: "Deine Zeichnung gefällt mir sehr. Lass die Fehler im Bild stehen. Die sind Beweis dafür, dass das Kunstwerk von einfachen und demütigen Händen geschaffen wurde." Guza fügte hinzu, dass die Muttergottes ihr befahl, den Titel "Muttergottes der Weihe" aufzuschreiben. Während einer Gebetsitzung, die im August 1986 stattfand, wollte die Seherin Guza den Umstehenden die Botschaft Mariä erzählen: "Als Kind war ich schon Gott dem Herrn geweiht. Niemand auf der Erde hat mir mit diesem Ehrentitel verehrt. Darum teile den Menschen über diesen Ehrentitel mit." Die Muttergottes ist dieser Visionärin Guza Mifsud mehrmals im Girgentital auf Malta erschienen. Eines Tages erblickte Guza ein helles Licht auf einem Mispelbaum und bald ist die Muttergottes in strahlender Schönheit erschienen. Laut Guza war die "Dame" weissgekleidet, trug einen blauen Schleier und betete Rosenkranz. Die Seherin hat diese Erscheinung gemalt und das Bild mit dem Titel "Die Muttergottes von Girgenti" bezeichnet.

    DIE BOTSCHAFT WURDE VERÖFFENTLICHT

    Monsignor Salvatore Grima war der Seelsorger der Visionärin Guza Mifsud. Im November 1983 empfahl er ihr die Botschaft Mariä zu veröffentlichen. Hunderte von Leuten besuchten Guza und beteten zusammen bei ihr zu Hause. Im Zusammenhang mit den Ehrentiteln "Die Muttergottes der Weihe" und "Die Jungfrau Maria von Girgenti", die die Visionärin Guza Mifsud der "schönen Dame" gegeben hat, wollte das Volk wissen, was Monsignor Grima von der Seherin Guza Mifsud hielt. 1985 drückte er seine Meinung über sie aus. "Als Seelsorger von Guza halte ich sie für eine bescheidene und zuverlässige Person und man muss sie dazu ermuntern, die Wünsche Mariä zu erfüllen."

    Am 21. Oktober 1985 sind Monsignor Amante Buontempo und die Seherin Guza Mifsud zum Erscheinungsort namens Girgenti gegangen. Unter anderem erzählte sie ihm, dass die Jungfrau Maria auf dem Mispelbaum erschienen sei. Nikola, (der Bruder der Visionärin) sagte dem Monsignor, dass der Baum in Frage komischerweise von niemandem gepflanzt wurde und ihm nach ist er von nirgendwo erschienen. Der Monsignor wollte den Mispelbaum sehen, aber Nikola sagte ihm, der Baum in Frage würde im Oktober 1979 nach einem Gewitter von den strömenden Gewässern abgerissen und weggetragen. Im November 1985 wurde die Botschaft Marias während einer Gebetssitzung bekanntgemacht.: "Am 7. September 1985 ist die Gottesmutter erschienen und ich habe mich eine Weile mit ihr unterhalten. Das passierte im Girgentital. Sie trug ein weisses Kleid mit einem blauen Schleier auf dem Kopf und in den Händen hatte sie einen Rosenkranz. Sie forderte von mir, dass ich in Girgenti ihre Statue bauen lasse. Das war ihr Wunsch seit den fünzigen Jahren."

    Aus diesem Grunde wurde die Statue Mariae nach der Zeichnung der Seherin Guza Mifsud vom Bildhauer Anton Agius geschaffen. Am 5. Mai 1986 wurde die Statue der Muttergottes am Erscheinungsort namens Girgenti errichtet und vom Jesuiter Pater Anton Gauci geweiht.

    Ursprünglich war die Statue aus Terracotta aber 1991 wurde sie von einem Unbekannten dunkelbraun gestrichen. Dieser Fall wiederholte sich nach einer Weile, als ein anderer Unbekannter die Statue der Jungfrau von Girgenti weiss mit hellblauem Schleier gestrichen wurde. Später wurde der Schleier dunkelblau gestrichen, damit die Marienstatue der Gestalt Marias gleichen konnte, wie die Visionärin Guza Mifsud die Muttergottes auf dem Mispelbaum gesehen hatte.

    ERSCHEINUNGEN DER HEILIGEN

    Abgesehen von den Marienerscheinungen erlebte die Visionärin Guza Mifsud Erscheinungen der Heiligen. Seit 1986 wurden Gebetssitzungen im Girgentital organisiert und Guza Mifsud pflegte den Gläubigen die Botschaften Marias mitzuteilen. Dazu gab es auch Botschaften der Heiligen Michael, Josef, Theresa und Pater Pio unter anderem.

    Am 13. November 1991 erzählte die Visionärin: "In der Vergangenheit ist mir der Erzengel Michael auf einer Wolke stehend erschienen. Das passierte nahe dem Mispelbaum, wo die "schöne Jungfrau" erschienen ist. Ich zitterte vor Angst, als ich ihn erblickte. Er ist eine mysteriöser Engel, begabt mit Gottestalenten, die ihm von Unserem Herrn übergeben wurden. Hier ist seine Botschaft: ˈDu musst die Rolle einer Kämpferin für Malta spielen. Schütze auch Jesus in der Eucharistie und jene, die die Muttergottes dir hinweist. Trage die Rüstung, das Schild und das Schwert, weil sie viele Gegner haben soll. Aber mach dir keine Sorgen! Der Herr und die Jungfrau Maria werden dich schützen und du kommst zu keinem Schadenˈ…"

    Die Seherin Guza Mifsud erzählte, dass sie auch Erscheinungen vom Heiligen Kapuziner, Pater Pio, erlebt habe. Eine dieser Gelegenheiten war am 11. Februar 1987. Der Heilige ist Guza als junger, hübscher Kapuziner erschienen im Gegenteil zu seiner Darstellung als alter Priester in den heutigen heiligen Bildern. Während der Heilige Pio der Visionärin seine Hände zeigte, sagte er: "Weil ich an meinen Händen die Wundermale Christi trug, erlitt ich sehr. Aber du leidest viel mehr als ich, weil du eine versteckte Wunde hast, die nur Unser Herr und die Jungfrau Maria Ahnung davon haben. Die "Dame des Lebens" ist mit deiner Tätigkeit zufrieden. Solange du in der Welt bleibst, sollst du weiter an Krankheiten leiden und Beleidigungen ertragen. Damit bußest du für die Sünder der Welt. Dein Gute ist auch in anderen Ländern bekannt, wo es Kriege gibt. Diejenigen, die dich mit ihren Lügen beleidigen, werden im Laufe der Zeit ihrer böswilligen Taten begreifen. Hör zu! Die Gottesversehnung und die Mutter Maria schützen dich. Gott segne deine Heimat und meine Heimat Italien, wo ich lebte und Er segne auch die ganze Welt, wo es noch viele Sünder gibt. Vom Himmel bete ich an dich und bitte auch das Segen des Herrn."

    Im Jahre 1989 ist die Heilige Theresia vom Kind Jesus der Visionärin Guza Mifsud mehrmals erschienen. Eines Tages trug sie einen weissen Umhang und umarmte das Kreuz, das Guza in der Marienkapelle zu Hause hatte. Laut Guza sagte ihr die Heilige Theresia: "Du lebst noch dank Jesus in der Eucharistie. Sei nicht traurig! Sag Jesus, dass du mit deinen Leiden ihre Liebe zu den Sündern in der Welt zum Ausdruck bringen willst. Durch die Teilnahme an Seinem Leiden werden viele Seelen bekehrt."

    Es ist heute der letzte Samstag Septembers 1995 und die Seherin Guza Mifsud erlebte eine Erscheinung des Heiligen Josefs, der ihr sagte: "Meine Tochter, der Sohn Gottes ist geboren, um Friede in die Welt zu bringen. Als ich, Maria und Jesus auf der Erde lebten, herrschten auch Mord, Hass, Missgunst, Lüge und Zwietracht unter den Menschen. Der Sohn Gottes, der Friede auf der Erde Menschen. Der Sohn Gottes, der Friede auf der Erde predigte und die Menschen in Einklang und Liebe zu leben aufforderte, wurde aufs Kreuz ermordet. Und was passiert heutzutage? Man erlebt auch die Zeit der Macht der Finsternis. Die Guten werden diskriminiert, verspottet und entfernt. Es gibt auch Herrscher mit erhärteten Herzen, die die Macht mit Gewalt ergreifen und ihre Gegner hinrichten. Es gibt Opfer des Krieges und man hört noch Gotteslästerungen überall. Die Muttergottes erscheint immer wieder, damit der Friede auf die Welt erlangen kann. Als bete! Bete für die Bedürfnisse der Kirche, besonders für den Stellvertreter Christi - den Papst. Durch das Gebet erreicht man alles. Bete täglich den Rosenkranz, um den Frieden für die Welt zu erlangen."

    DIE EUCHARISTIE UND DAS LEIDEN CHRISTI

    Donnerstag der 2. Juni 1988 war ein Sondertag im Leben der Seherin Guza Mifsud. An diesem Tag hat Pater Daniel Farrugia eine Messe in der kleinen Kapelle gelesen, die Guza zu Hause hat. Während der Einweihung der Hostie hat die Visionärin etwas Ausserordentliches erblickt und sagte dem Pater: "Bitte halte die Hostie eine Weile still, weil ich in der Hostie den Sohn Gottes in Schmerzen erblicke. Er leidet sehr, weil er eine Dornkrone auf dem Kopf trägt und als Folge sein Gesicht blutet." Er sagt mir, er werde von vielen Leuten beleidigt, weil einige unwürdig die Eucharistie empfangen, während andere mit der Hostie fluchten. Er fügte hinzu, er habe die Menschen geliebt und es gebe trotzdem Leute mit erhärteten Herzen, die die Eucharistie verspotten. Der Empfang der Kommunion in der Hand lasse viel zu wünschen übrig. Manchmal seien die Hände nicht würdig, den Leib Christi in Empfang zu nehmen, besonders wenn sie nicht rein seien oder schlimmer, wenn die gleichen Hände den Mitmenschen getötet hätten, sagte der Herr. Aber der tiefste Schmerz des Erlösers ist, wenn die Satanisten die Hostie in der "Schwarzen Messe" verspotten. Jesus beleidigt sehr besonders, wenn sich die Jugendlichen daran teilnehmen. "Meine Tochter, ich bitte dich, die Verehrung für die Eucharistie in diesem armen Haus anzuspornen, wo du oft mit der Muttergottes begegnest."

    Guza hatte Angst davor, dass sie nicht mehr würdig wäre, mit der Verehrung der Eucharistie fortzusetzen. Aber das Gegenteil passierte. Früher pflegte sie die Wichtigkeit der Eucharistie zu nennen. Aber von diesem Tag an war die Eucharistie der Schwerpunkt ihrer Botschaften und die Anwesenden erinnern sich noch, wie sie mit Begeisterung und Wärme über dieses Sakrament gesprochen hat. Erwähnenswert sind die Gebetssitzungen, die im Juni und Juli 1988 stattfanden, als man das Sonnenphänomen beobachten konnte. Die Sonne began sich wie ein Windrad zu drehen und wechselte die Farben, während sie sich bewegte. Etwas ähnliches passierte während anderer Gebetssitzungen.

    In der Botschaft vom 24. Juni 1994, die auf Band aufgenommen wurde, sagte Guza Mifsud folgendes: "Jesus ist mir heute in der Eucharistie erschienen. Diese Vision hat mir sehr gut gefallen. Die Eucharistie wurde von vielen schönen Engeln angebetet. Die hatten Weihrauch in der Hand. Wir müssen auch das gleiche machen. Es gab tausende von jungen, schönen Engeln, die in weiss, grün, hellblau und rosafarben gekleidet waren. Die zerfressenen Steine der Wändemeines Hauses sahen während der Erscheinung glänzend aus. Das Zimmer war hellbeleuchtet, dank den weissen Strahlen, die vom Himmel entstanden."

    Die Seherin sprach oft über das Leiden Christi. Bei jeder Gebetssitzung bezog sie sich auf die Liebe, die der Sohn Gottes für uns hat, im Sinne von, dass Er für uns gestorben ist, um uns von der Sünde zu erlösen. Dazu forderte Guza Mifsud die Umstehenden auf, über das Leiden Christi nachzudenken, damit man besser schätzen kann, das Gute, dass Christus für uns machte, als Er das Sakrament der Eucharistie stiftete.

    Am Gründonnerstag den 28. März 1991 hat die Seherin Guza Mifsud eine andere Botschaft auf Band aufgenommen und sagte: "Vom Palmensonntag bis heute Gründonnerstag habe ich Schritt für Schritt über die Passion Christi nachgedacht. Um Mitternacht ist der Herr mir erschienen, als er das Kreuz zum Kalvarienberg trug. Wegen der Dornenkrone auf dem Kopf tropfte das Blut übers Gesicht. Jesus erduldete die Qualen seiner Peiniger und das hat mein Herz gebrochen. Er richtete seine Augen auf mich und sagte: 'Meine Tochter, mit der Stiftung des Abendmahls habe ich euch ein lebendiges und göttliches Wunder hinterlassen'. Mir ist sehr schwer zu sagen, wie ich mich fühlte, nachdem ich Seine Worte gehört hatte. Der traurige Ausdruck in den Augen des Herrn hat sich in mein Herz geprägt und für mich hat diese Erscheinung eine grosse Bedeutung."

    Während der Gebetssitzung vom April 1989 sagte Guza Mifsud folgendes: "Es war eine schreckliche Nacht für Jesus. Ich sah Ihn beim Abschied von der Residenz von Pilatus. Seine Füsse waren blutbeschmiert. Er hinterliess Bluttropfen auf dem Boden. Mein Herz machte mir schwer, als ich Seine Geißelung und die Verspottung erlebte. Was ich sah, war keine Statue, kein Gemälde, keine Freske. Das war eine göttliche Person, die das Leiden geduldig erlitt. Wenn Jesus nicht der Sohn Gottes wäre, würde Er zweifellos dem schrecklichen Leiden nicht widerstehen…

    Jesus sagte mir: 'Du musst auch als Opfer zum Bekehr der Sünder deiner Pfarrei und deiner Inselgruppe leiden… Mein Herz macht mir auch schwer, wenn ich an das Gute denke, das Ich für meine Mitmenschen machte. Ich heilte ihre Kranken und liess ihre Toten auferstehen. Und wie wurde ich dafür belohnt? Ich wurde mit einer Dornenkrone gekrönt… und gegeißelt! Bald wirst du eine andere schreckliche Erscheinung erleben, die dich weinen lässt.'

    Und zwar liess diese Erscheinung mich weinen. Es handelte sich um die Kreuzung des Herrn. Ich hörte die Peiniger sagen: 'Lege dich aufs Kreuz, damit wir Deine Hände und Deine Füsse hämmern können.' Am meisten taten seine linke Hand, mit der Er das Kreuz trug und Sein rechtes Bein, das das Gewicht trug, weh. Dann begannen sich die Adern zu brechen. Jesus sagte mir: 'Die Dornenkrone tat mir am meisten weh… Ich widme dieses Leiden jenen, die vorhaben, sich an ihren Mitmenschen zu rächen…jemanden zu hassen… die Unschuldigen zu töten und die als Strategisten die Kriege planen...'

    Dann erblickte ungefähr fünf Personen, die versuchten, die heilige Tracht von seinem Körper wegzureissen. Von den Wunden tropfte mehr Blut. Er sagte mir: 'Ich widme dieses Leiden den Menschen, die Sünden der Keuschheit und der Unsittlichkeit begehen…… Bitte erzähle deinen Mitmenschen über die Schmerzen, die ich erlitt, als die heilige Tracht von mir weggerrissen wurde.'…"

    DER INTERNATIONALE AUFTRAG VON GUZA MIFSUD

    Die Seherin Guza Mifsud hat oft gesagt, dass wir nicht egoistisch sein dürfen, wenn wir beten, sondern wir müssen für alle Leute beten, weil wir alle Mitmenschen Christi sind. In der Tat pflegte Guza während der Gebetssitzungen einige Herrscher der Welt zu nennen. Sie pflegte die Kriege, die Folterung und die Hinrichtung der Unschuldigen zu verdammen. Die Visionärin Guza hatte einen international Auftrag. Das beschränkte sich nicht nur auf ihre Gebete, sondern sie wagte auch Briefe mit Friedensbotschaften darin an verschiedene Herrscher der Welt zu schicken. In den achtzigen Jahren schickte sie solche Briefe an den Ministerpräsidenten Israels Itzak Shamir, an den Ayatollah Khomeini von Iran, an den Obersten Mengistu Haile Marian von Ethiopien, an Jose Napoleon Duarte von El Salvador, an Saddam Hussein von Iraq, an den Präsident Ronald Reagen der Vereinigten Staaten von Amerika, an den Präsidenten Mikhail Gorbachev der UdSSR und an die Premierministerin Margaret Thatcher von Grossbritannien. Sie schrieb wieder an die Präsidenten Bush und Gorbachev vor ihrem Gipfeltreffen auf Malta und während des Golfkrieges schickte den Präsidenten Bush und Saddam Hussein zwei Briefe. Beweis dafür waren die drei Empfangsbestätigungen, die sie vom Präsidenten Bush erhalten hat.

    Die Seherin Guza Mifsud hat auch zum Frieden in der Welt beigetragen. Während des Gebetssitzung vom Februar 1987 sagte sie: "Der Friede in der Welt soll von Malta entstehen". Und zwar fand im Dezember 1989 das Gipfeltreffen zwischen den Präsidenten Bush und Gorbachev auf Malta statt. Am 3. Dezember 1989 gab es auch ein anderes Gebetssitzung in Girgenti, wo Guza Mifsud folgendes sagte: "Vor anderthalbjahren sagte ich ihnen, der Friede in der Welt solle von Malta entstehen. Und wir haben jetzt den Anfang dieses Traums gesehen. Wir wissen nun alle, dass das Gipfeltreffen zwischen den beiden Präsidenten das Ende des Kalten Krieges zur Folge hatte. Dank der Muttergottes bin ich ein Friedensmittel geworden und der Anfang des Frieden in der Welt wurde auf Malta verwirklicht."

    BITTEN DER MUTTERGOTTES

    Im Laufe der Jahre hatte die Muttergottes verschiedene Bitten an Guza Mifsud. Abgesehen von der Marienstatue, die Guza am 5. Mai 1986 in Girgenti errichten liess, wollte die Jungfrau Maria auch Wasser davor sehen. Während des Gebetssitzung vom Mai l988 teilte Guza den Anwesenden mit, was die Jungfrau Maria von ihr aufforderte: "Meine Tochter, ich möchte hier Wasser sehen", aber die Visionärin erwiderte: "Wie kann ich das schaffen? "Und die Muttergottes antwortete: "Mach dir keine Sorge. Wenn du mir gehorchst und tust, was ich dir sage, wird mein Wunsch für Girgenti erfüllt sein." Die Visionärin fügte hinzu: "Wir müssen uns bemühen, den Bau einer Kirche ihrem Wunsch nach zu verwirklichen… und der Wille Gottes muss verwirklicht sein… Die Muttergottes wird uns dieses Wasser geben und damit werden geistige und irdische Tätigkeiten auf der Inselgruppe und im Ausland sich ereignen…. Die Jungfrau Maria sagte mir, es würden viele Menschen geben, die geistige Heilung erhalten, nachdem sie in der Nacht unbeobachtet hierher gekommen sind und von diesem Wasser getrunken haben. Sie würden die Gnade Gottes erleben." In einen Steinbecken goss Guza dann das Wasser, das sie von zu Hause mitgebracht hat und es wurde von Monsignor Buontempo geweiht. Der Visionärin nach hat die Muttergottes das Wasser in Frage berührt.

    Es ist auch der Wunsch Mariä, eine Kirche in Girgenti so bald wie möglich zu errichten, damit Gottesdienst darin für die Malteser, Gozitaner und Ausländer gehalten werden kann. Laut Guza hat die Jungfrau Maria ihr gesagt: "Die Kirche soll der Dreifaltigkeit, mir die Muttergottes, dem Heiligen Josef allen Heiligen im Himmel geweiht sein, damit die Gläubigen anwesend in dieser Kirche den ganzen Himmel loben können. Die Kirche soll bescheiden im Plan und schmucklos im Innern sein. Wichtig ist, dass man von drinnen der Kirche nur Lob an Gott hören kann. Das Haus Gottes muss ein echter geweihter Ort sein, im Sinne von, dass man hierher mit reinigen Gedanken und Worten kommt, um Gott zu loben".

    Für die Gebetssitzung vom September 1989 trug die Visionärin Guza Mifsud ein schwarzes Kleid. Dazu trug sie ein Band mit den Buchstaben: M. G. S. M. G. An diesem Tag teilte sie den Anwesenden mit, die Muttergottes habe mich als erste Oberin eines Frauenordens ausgewählt. Man solle mich Oberin Maria Guza nennen und der Frauenorden solle auch Orden der Muttergottes der Weihe bezeichnet werden. Es sei der Wille Mariä, dass sich die Schwestern des neuen Frauenordens um die neuerrichteten Kirche kümmern würden. Die Jungfrau Maria sagte: "Die Kirche muss offen bleiben und deine Schwestern müssen die Inselbewohner und alle Ausländer in die Kirche willkommen. Schwestern aus anderen Ländern kommen hierher und du musst mit ihnen zusammenarbeiten. Du wirst keine Feinde haben. Fördere Friede unter den Insulanern und unter den Mitmenschen anderer Länder, wie du schon gemacht hast…"

    Gegen 3 Uhr in der Nacht vom 24. September 1994 ist die "Dame des Lebens" Guza Mifsud erschienen und sagte ihr: "Du musst die Tracht einer Ordensschwester tragen, wenn du stirbst……. Du hast deine Mission als Opfer zu Hause gemacht. Vierzehnjahrelang hast du Armut, Preisgabe der Welt und Probleme der Mitmenschen erlebt." Guza fügte hinzu: "Laut der Muttergottes muss ich meine Mission in diesem bescheidenen und armen Haus fortsetzen. Ich muss meine Leere zugeben, wenn ich an die Heiligkeit und die Macht Gottes sowie an den Herrn Jesus denke, der mich schützt". Die Seherin Guza Mifsud erklärte die Bedeutung der Buchstaben: M. G. S. M. G. Die stellen: "Mulej, Gesu, Spirtu Santu, Madonna, San Guzepp" dar - ins Deutsche übersetzt: Gott, Jesus, der Heilige Geist, Muttergottes, der Heilige Josef. Dazu hat sie die Regel des künftigen Frauenordens der Schwestern Muttergottes der Weihe geschrieben.

    Während der Gebetssitzung vom Mai 1992 wurde ein grosses Kreuz auf einem Feld in Girgenti errichtet und geweiht. Das war auch der Wunsch Mariä. Nachdem sie Gott und die Jungfrau Maria gelobt und gedankt hatte, betete Guza auch für die Anwesenden und für die Bedürfnisse der Welt. Dann sagte die Seherin: "O heiliges Kreuz, Trost der Leidenden, sei auch für uns Einwohner dieser Inselgruppe und für unsere Mitmenschen in der Welt ein Trostzeichen. Wir beten auch um das Segen Gottes, weil wir vor allem Frieden des Herzens woollen... Liebe Freunde und Freundinnen, wir müssen alle eines Tages ein Stück des Kreuzes Christi tragen."

    Wenn man das Girgentital besucht, merkt man eine Glocke auf dem Dach eines Zimmers. Die ist eine Votivgabe einer Person, die vor seiner Umkehr zu fluchen plegte. Diese Person schenkte der Visionärin Geld, damit sie eine Glocke kaufen konnte. Der Klöppel (die sogenannte "Zunge" der Glocke) könnte bei jedem Glockenklang Lob an Gott ertönen. Für den ehemaligen Flucher hat das Glockengeläut eine andere Bedeutung. Damit wollte er für seine Sünden begangen vor seiner Umkehr büßen. Später ließ Guza Mifsud auf Wunsch der Muttergottes die Glocke fünfmal ertönen. Drei Glockenklänge zur Erinnerung der Drei Personen der Dreifaltigkeit, ein Glockenklang zu Ehre Mariä und der andere Glockenklang zu Ehre des Heiligen Josefs. Das passiert am ersten und am dritten Sonntag des Monats, wenn die Gebetssitzungen in Girgenti stattfinden.

    WUNDERHEILIGUNGEN UND ANDERE GNADEN

    Durch die Fürbitte der Madonna und der Visionärin Guza Mifsud wurden und werden noch Wunderheilungen und andere Gnaden berichtet. Man nennt unter anderem den Fall von Doris Attard aus dem Ort Zebbug, der im Jahre 1984 sich ereignete. Eine der Hände von Doris verfaulte und der Gestank war unerträglich. Der ganze Arm tat ihr weh und als Folge konnte Doris weder arbeiten noch schlafen. Die Arzneimittel waren wirkungslos und die Ärzte wollten ihre Hand amputieren, damit sie weiterleben konnte. Man hat Doris die Seherin Guza Mifsud empfohlen und sie nahm den Rat an. Doris erzählte: "Ich kannte Guza Mifsud nicht und sie kannte mich auch nicht. Ich hatte kaum ein Wort äußerte, als sie sagte: 'Die Muttergottes wird dich heilen'. Guza und ich näherten uns dem heiligen Bild der Madonna der Weihe und wir begannen zu beten. Dann passierte etwas Außerordentliches. Von meiner verbundenen Hand, die normalerweise schlecht roch, kam ein süßer Geruch heraus. Seit April 1984 besuchte ich Guza Mifsud zweimal wöchentlich. Jedesmal beteten wir beide vor dem Gemälde der Jungfrau Maria und ich fühlte etwas Komisches in der Hand. Beim Krankenhausbesuch wurde mir oft mitgeteilt, dass sie meine Hand amputieren würden. Aber die Visionärin Guza Mifsud war dagegen. Ihr nach würde die Madonna meine Hand heilen. Und das, was passierte. Im Laufe der Zeit begann meine Hand zu heilen. Der Gestank und die dunkle Farbe der Finger auf wunderbare Weise sich verschwanden und ich konnte meine Finger bewegen. Meine Hand heilte ohne chirurgischen Eingriff. Der Chirurg, Professor J. E. Casaletto hat meine Hand untersucht und zu seinem Erstaunen bestätigte er die Wunderheilung mit einem ärztlichen Attest."

    Der Bericht von Mario und Maryanne Farrugia

    Es war Dienstag, der 2. März 1999, als Mario um 6 Uhr seinen Sohn weckte, um zur Schule zu gehen. Gegen 10 Uhr rief der Sohn von der Schule seine Mutter an und sagte ihr, er kehre nach Hauze zurück, weil er sich schlecht fühle. Nachdem der Junge ins Bett gegangen war, wurde seine Temperatur gemessen und sie wies auf 39 Grad hin. Der Familienarzt wurde abgeholt.

    Nach der Untersuchung bestätigte der er, dass der Junge bloss eine Erkältung habe. Tabletten wurden dagegen verschrieben und bald begann der Junge sie einzunehmen. Inzwischen wurden die Temperaturen des Körpers alle paar Stunden gemessen. Leider ist die Temperatur auf 40 Grad gestiegen und die Eltern machten sich Sorgen. Aus diesem Grunde blieben die Eltern am Bett ihres Sohnes. Ab und zu wurde ein kaltes Tuch auf seine Stirn gelegt, damit das Fieber sinken konnte.

    Gegen Mitternacht versuchten die Eltern ihren Sohn zu wecken, damit er die Arzneimittel einnehmen konnte. Leider konnte er mit Mühe atmen. Er begann viel Wasser zu trinken aber er hatte bald Magenschmerzen, weil er nicht urinieren konnte. Das Verdauungssystem, wegen seiner Krankheit, hörte auf zu funktionieren. Das Fieber blieb noch hoch. Schnell wurde der Junge ins Krankenhaus gebracht, wo er in der Intensivstation untersucht wurde. Bald bestätigten die Ärzte, dass er an Menigitis erleide, deren Folgen Gehirnschaden und Bewusstlosigkeit sein könnten.

    Die Krankheit breitete sich schon aus und der Junge war dem Tod nahe. Die Eltern warteten im Gange vor der Intensivstation. Nach zwei Stunden erschien der Professor und teilte ihnen mit, dass ihr Sohn ein Prozent Chance zu überleben habe, weil die Krankheit sich schnell ausbreitete. Ihm nach hing das Überleben des Jungen nur vom Gebet ab. Die Eltern blieben vor der Intensivstation und sie beteten, um die Gnade, von der Krankheit geheilt zu werden.

    Gegen 11 Uhr30 wurde ein Patient aus der Intensivstation herausgenommen. Ein heiliges Bild fiel von der Bahre des Kranken auf den Boden und Mario, der Vater des kranken Jungen, hob es vom Boden auf. Seine Frau fragte: "Warum hast du es aufgehoben?" Der Vater hat fast aufgegeben, dass sein Sohn überleben würde. Aber nachdem er das heilige Bild in die Tasche gesteckt hatte, stützte seine Glaube die Hoffnung, dass "alles wieder gut wird".

    Ihr Familienarzt erschien im Krankenhaus und fragte den Vater nach dem Zustand der Gesundheit des Jungen. Aber die Eltern hatten keine Antwort für ihn. Er ging in die Intensivstation und zu seinem Erstaunen bemerkte er, dass der Junge im stabilen Zustand aussah. Das heilige Bild, das Mario, Vater des Jungen, in der Tasche hatte, stellte die Madonna der Weihe von Girgenti dar.

    Der Mann, der das heilige Bild auf den Boden fallen ließ, ist nach zwei Tagen gestorben. Nach ein paar Tage hat der Junge die Intensivstation verlassen, aber er blieb trotzdem drei Wochen im Krankenhaus. Heutzutage ist der Junge kerngesund und Gott sei Dank hat er keine Nebenwirkungen seiner Krankheit gehabt. Man hält den Fall dieses Jungen für eine Wunderheilung durch die Fürbitte der Muttergottes von Girgenti.

    DER TOD DER VISIONÄRIN GUZA MIFSUD

    Am Montag den 28. Oktober l996 ist Guza Mifsud gestorben. Während der Begräbnismesse, die zwei Tage später gehalten wurde, redete Monsignor Carmelo Xuereb die Trauernden an und sagte: "Mit Heiterkeit wartete Guza ihren Abschied von dieser Welt, damit sie sich mit dem Herrn vereinigen könnte… Vor ihrem Tod hatte sie vor, ins Altersheim sich zurückzuziehen…. aber Unser Herr rief sie zu seinem himmlischen Reich…Im Sterbebett sah sie heiter aus, weil sie sich in die Hände Marias begab…"

    Sie wurde im Grab 265 vom Friedhof "Unserer Frau vom Berg Karmel" beerdigt, der sich im Ort Siggiewi befindet.

    ABSCHLUSS

    Während ihrer Reden pflegte die Visionärin Guza Mifsud den Hass, die Hinrichtung der Unschuldigen im Kriege und bei Abtreibungen, die Sünden gegen die Keuschheit, den Glaubabfall und die Verspottung Christi in der Eucharistie, wenn die "Schwarze Messe" zelebriert wird, zu verdammen. Dazu pflegte sie auch die Verehrung für die Heilige Dreifaltigkeit und die Muttergottes und Liebe an unseren Nächsten zu fördern. Sehr oft hörte man sie die Gläubigen anflehen, für die Mitmenschen und für den wahren Frieden in der Welt zu beten. Sie wollte uns die Krankheiten und Leiden der Umkehr der Sünder und den Bedürfnissen der Welt widmen. Guza verlangte uns auch über die Leiden Christi nachzudenken und dem Herrn für Seine Anwesenheit in der Eucharistie zu danken.

    Viele Zeugen behaupten: "Guza Mifsud sprach mit Rücksicht, Eifer und Liebe, als sie die Eucharistie erwähnte."

    Andere Merkmale der Seherin waren Bescheidenheit, Demut, Keuschheit, Aufrichtigkeit und die tiefe Glaube an Gott. Die Umstehenden merkten immer das zarte Lächeln im Gesicht, dass die Ruhe in ihrem Herzen widerspiegelte.

    Obwohl die Visionärin Guza Mifsud nun tot ist, bleiben noch ihre Worte im Gedächtnis und in den Herzen von denjenigen, die sie kannten. Sicher ist, dass sie vom Himmel für uns betet. Die geistliche Tätigkeit im Girgentital, die von Guza Mifsud angefangen wurde, setzt fort und mit der Jungfrau Maria als Anziehungskraft werden mehr Menschen den Ruf zur Umkehr antworten. Wenn das passiert, herrscht dann der Friede des Herrn in der ganzen Welt.

    Diese Auskunft stammt aus einer Reihenfolge von sieben Büchern mit dem Titel: ̎̎̎ "Die Gründung einer neuen Bewegung: Die Muttergottes der Weihe" geschrieben von Dr. Sylvana Spiteri und von der Bewegung "Maria der Weihe" herausgegeben. Bei Diskrepanzen zwischen dem maltesischen und dem deutschen Text ist der maltesische Text maßgebend.

    Die Einweihung unserer Herzen der Muttergottes

    O Maria, Königin des Himmels und der Erde, du hast mehrmals den Wunsch geäussert, die Weihe der Welt an dein unbeflecktes Herz zu sehen.

    Um deinen Wunsch zu erfüllen, knie ich zu deinen Füßen nieder, weil ich mich an dich einweihen will.

    Ich will dir mein Herz einweihen: erfülle es mit echter Liebe an Deinen Sohn Jesus und an andere Mitmenschen auf der Erde.

    Ich will dir meine Gedanken einweihen: erhebe mein Geist zur himmlischen Heimat und erlaube nicht, dass ich die Dinge dieser Welt und die Versuchungen Satans annehme und als Folge meine Taufversprechen vergesse Ich will dir mein ganzes Leben einweihen: Ich stehe zu deiner Verfügung, mach von mir einen eifrigen Apostel unter jenen, die den wahren Weg verloren haben und die mit ihren Sünden Deinen Sohn Jesus beleidigen.

    O Maria, die süsseste und barmherzigste Mutter, ruf alle Menschen auf, den wahren Glauben anzunehmen.

    Überwinde die Macht Satans und beschütze immer die heilige Kirche Gottes.

    Segne den Papst und die Bischöfe, die mit ihm vereinigt sind. Lass die Anzahl der Priester und der geistlichen Berufungen zunehmen.

    Zum Schluss, ich bitte dich O Maria, mich und meine Mitmenschen unter deinem Schutz zu nehmen, bei uns in der Stunde des Todes zu bleiben und uns ins Paradies zu begleiten, nachdem wir deinem unbefleckten Herzen unser geweihtes Leben gelebt hatten. Amen.

    Bete drei Ave Marias
    Nihil obstat
    16 Nov. 1984
    Jos. Lupi
    Cens. Theol.

    Imprimatur
    die 16 Nov. 1984
    Can. C. Xuereb
    Vic. Gen.

About Us

The Movement of Our Lady of Consecration was founded by Guza Mifsud in 1987 mainly to spread devotion towards the new title “Our Lady of Consecration”. Notwithstanding Guza’s demise in 1996, the Committee still organises prayer meetings and is also always pleased to offer its assistance to those who visit the shrine at Girgenti and Guza’s house in Siggiewi, Malta.